Aktuelles 2015

Wir bitten um Unterstützung!

Liebe Freunde, Unterstützter der Menschen in Burundi!

Zunächst einmal bitten wir um Entschuldigung, dass so eine geraume Zeit seit dem letzten Update verstrichen ist. Aus unserer Arbeit gibt es nach wie vor einiges zu berichten und dies soll, sobald die Zeit es zulässt, nachgeholt werden!

In Burundi hat sich die Lage seit Beginn der Proteste gegen die dritte Amtszeit des Präsidenten Nkurunziza seit Ende April 2015 weiter zugespitzt. Das Arusha-Friedensabkommen aus dem Jahre 2000 wie auch die darauf basierende Verfassung des Landes begrenzen die Amtszeit des Staatspräsidenten auf zwei Amtszeiten. Da Präsident Nkurunziza seit 2005 regiert, sind die Menschen anlässlich seiner erneuten Kandidatur auf die Straße gegangen, um das Arusha-Abkommen und die Verfassung zu verteidigen und seine Wiederwahl zu verhindern.
Die zunächst friedlichen Demonstrationen haben inzwischen dazu geführt, dass die Gewaltbereitschaft deutlich gestiegen ist und viele Menschen bei Demonstrationen ums Leben kamen, verletzt oder verhaftet wurden.
Die Angst vor einer weiteren Eskalation der Lage, die das Land in Befürworter und Gegner der Kandidatur von Präsident Nkurunziza spaltet, steigt. Die Menschen befürchten einen weiteren Bürgerkrieg und fliehen in die benachbarten Staaten Ruanda, Tansania und den Kongo.
Je näher der von der Regierung festgesetzte parlamentarische Wahltermin 29.06.2015 heranrückt, desto brisanter wird die Lage im ganzen Land. Da es keine unabhängigen Informationsquellen gibt, steigt die Verunsicherung in der Bevölkerung. Zeitgleich haben sich die Lebensbedingungen und die Versorgungslage dramatisch verschlechtert. Auch im Landesinneren ist das Leben maßgeblich durch die aktuelle politische Situation bestimmt.

Die Arbeit im Kraal kann unter den momentanen Umständen nicht wie bisher fortgeführt werden. Unsere Partner vor Ort informieren uns über die schwierige aktuelle Lage und bitten um Unterstützung. Im Kraal Munyinya werden mehr als 200 bäuerliche Familien fachlich betreut.  Außerdem wird das Saatgut der Genossenschaften aufbewahrt und Tiere gehalten.
Das Überleben des Kraals und der angeschlossenen Strukturen besonders in dieser Krisensituation muss nach Möglichkeit gesichert werden, ein Notprogramm zur Nahrungssicherung für Mensch und Tier durch Irembo e.V. ist daher dringend erforderlich.
Bitte helfen Sie uns mit einer Spende. Auch der kleinste Betrag kann „Großes“ bewirken.
(Spendenbescheinigungen können auf Wusch erstellt werden.)

Wir danken im Name der Menschen aus Burundi!       

Bankverbinndung:
Sparkasse Hannover
IBAN: DE08 2505 0180 1050 3103 31
BIC: SPKHDE2HXXX
Stichwort „Kraal Munyinya“

Ihr Irembo Vorstand